Alle reden von „Digitalisierung“ – bin ich da auch betroffen von?

Dieser kleine Blogbeitrag kam mir die Tage in den Sinn, als ich Gast in einem Fast Food Restaurant war. Früher ging man an den Tresen und hat bei dem Angestellten der Fast Food Kette sein Menü bestellt, bezahlt und in Empfang genommen. 

Doch wie war das diese Tage bei mir? Man bestellt nun an überdimensional großen „Touchscreentafeln“ und bezahlt dann seine Bestellung bargeldlos per EC bzw. Kreditkarte. Nach dem Bezahlvorgang erhält man dann einen Ausdruck mit einer Bestellnummer darauf, mit der man dann am Tresen seine Bestellung abholen kann sobald die Nummer aufgerufen wird. Das mir bekanntere und vertrautere Gefühl des Bestellvorganges direkt am Tresen kommt wenigstens dann ein bisschen auf, wenn man die Option „Bezahlen an der Kasse“ an der „Touchscreentafel“ auswählt. Dann geht man mit seinem Ausdruck direkt an den Tresen, bezahlt und nimmt seine Bestellung in Empfang sobald die Bestellnummer auf dem Display erscheint.

Erst später habe ich festgestellt, das man auch ganz normal, wie bisher auch, alles direkt am Tresen machen kann ohne diesen ganzen „Technik Schnick Schnack“. Aber klar, ich probier ja gern die neuen technischen Sachen aus und es hat ja auch bestens funktioniert.

Nun habe ich also meine bestellte Ware erhalten und suchte mir ein Plätzchen zum Sitzen. So sah dann dieser Platz aus:


Direkt vor mir ein 10″ Tablet mit dem ich frei Online gehen konnte. News, Wetter, Infos zur Fast Food Kette, Spiele, Internet direkt mit Suche über die größte Suchmaschine…😄alles möglich. ….Doch muss sagen, das hat mir gefallen… aber nun zurück zur „Digitalisierung“. 

Mir fiel diesmal sehr bewusst auf wie „Digitalisierung“ Einzug in unser Leben hält und trotzdem viele mit dem Begriff nicht wirklich etwas anfangen können. „Digitalisierung“ ist nicht erst gestern enstanden und vieles davon gehört ja schon zu unserem Lebensstandard und das teilweise schon seit Jahren oder Jahrzehnten. Ich weiß nicht wie es meinen Bloglesern so geht, aber ich habe z.B. einen digitalen Funkwecker, der mich morgens rechtzeitig aus den Federn schmeißt um zur Arbeit zu gehen. Meine Oma hatte noch einen Wecker den man abends immer frisch aufziehen musste. Dann benutzen sehr viele, sicherlich nicht alle, bereits ein Smartphone und Nachrichtendienste wie WhatsApp, Fernsehen in HD, Reise- und Hotelbuchung geht übers Internet, E-Mails werden anstelle von Briefen verschickt und Online Banking macht man auch noch nebenher.

Also man kann sagen die Digitalisierung schreitet voran und vieles geht nicht mehr über den herkömmlichen Weg. Und so findet das nun auch im Büro und der digitalen Arbeitswelt statt. Man möchte vieles automatisieren, schneller, flexibler, einfacher, intuitiver gestalten und gleichzeitig viel mehr Daten verarbeiten. Das Ganze natürlich um produktiver zu werden und hoffentlich bei gleichem wenn nicht sogar kleinerem Stresslevel. Doch genau da tun sich sehr viele noch relativ schwer, weil ihnen keiner so richtig zur Seite steht um wenigstens in kleinen Schritten „Digitalisierung“ ein- oder durchzuführen. 

DiCreWo gibt kleine Tipps & Tricks um den Einstieg für alle Interessierten in die digitale Arbeitswelt leichter zu gestalten. Der Besuch im Fast Food Restaurant hat mir gezeigt, dass wir vielleicht schon viel weiter integriert sind, als wir es selbst von uns glauben.

Euer 

MARVIN

2 thoughts on “Alle reden von „Digitalisierung“ – bin ich da auch betroffen von?

  • Ja, da ist wohl was dran. Mittendrin statt nur dabei. Die Digitalisierung schreitet seit Einführung der Computer stetig voran. Was zunimmt und vielen Sorgen bereitet ist die Dynamik und Komplexität mit der das Thema in immer weitere Bereiche des Alltags vordringt. An der Stelle an der ich am Ende selbst betroffen bin, da hört halt auch das herumreichen leerer aber gut klingender Worthülsen auf. Digitalisierung, Globalisierung, Internet of Things, Industrie 4.0, alles Schlagworte mit deren Hintergrund wir uns gesellschaftlich aber aber auch persönlich bislang nicht ausreichend auseinandergesetzt haben. Denn wie jede Veränderung birgt all das neben Gefahren und Unbekannten auch Chancen. Dazu müssen wir aber unsere Komfortzone verlassen und uns damit auseinandersetzen was das Ganze hier und heute bedeutet.

    Bin gespannt weiter von Dir zu lesen.

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