Digitale Meetings und wieviel Mensch bin ich da?

Diese Woche hatte ich mal wieder etliche Meetings oder Besprechungen wie man früher dazu gesagt hat. Doch diese Meetings (ich bleibe jetzt mal beim Neu-Deutschen Wort) waren ausschließlich digitaler Natur, also sogenannte Webkonferenzen. Ich denke ich konnte sehr viel zu den Meetings beitragen und auch die anderen Kollegen waren fleißig dabei diese virtuellen Treffen mit Inhalt zu füllen. Die Ergebnisse stehen hier nicht zur Diskussion, denn alle Ziele wurden mit den Meetings erreicht, ABER…

…Irgendwann kamen mir in einem Meeting mal die Fragen auf, wieviel „Mensch“ bin ich in so einem digitalen Treffen eigentlich? Wieviel zwischenmenschliche Beziehung kann ich zu meinen Kollegen in einem virtuellen Meeting aufbauen? Wenn ich die Kollegen persönlich treffe kann ich mich z.B. mit Ihnen in den Pausen bei einer Tasse Kaffee unterhalten und ganz anderen Gesprächsinhalt austauschen als es virtuell möglich ist. Manches ergibt sich auch erst von Angesicht zu Angesicht. In virtuellen Meetings vermisse ich diese menschliche und direkte Kommunikation die doch ein nicht zu unterschätzender Baustein der Kommunikation ist.

Ich werde es an mir selbst weiterhin beobachten und meine Erfahrungen dann auf www.dicrewo.de teilen. So viel steht aber fest: Auch in virtuellen Meetings bin und sollte ich „Mensch“ sein, auch wenn es sich anders anfühlt als bei einem persönlichen Treffen! Natürlich muss jetzt nicht jedes Meeting wieder ein persönliches Treffen werden, gerade wenn man Meetings mit Kollegen von überall auf der Welt hat, aber diese Fragen kamen eben auf und noch kann ich diese nicht zu 100% für mich beantworten.

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Freu mich auf Kommentare!

Euer MARVIN